Mitsubishi P0ADF
Bei dafür geeigneten Mitsubishi i‑MiEV der US-Modelljahre 2012, 2014 und 2016 wird der DTC P0ADF gesetzt, wenn das EV-ECU erkennt, dass die Überwachung des Erregerkreises für das Hauptschütz (−) der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie inaktiv ist, obwohl für dieses Schütz ein Einschaltbefehl vorliegt.
Kurzantwort
Bei dafür geeigneten Mitsubishi i‑MiEV der US-Modelljahre 2012, 2014 und 2016 wird der DTC P0ADF gesetzt, wenn das EV-ECU erkennt, dass die Überwachung des Erregerkreises für das Hauptschütz (−) der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie inaktiv ist, obwohl für dieses Schütz ein Einschaltbefehl vorliegt.
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1. Mitsubishi P0ADF — Bedeutung
Bei dafür geeigneten Mitsubishi i‑MiEV der US-Modelljahre 2012, 2014 und 2016 wird der DTC P0ADF gesetzt, wenn das EV-ECU erkennt, dass die Überwachung des Erregerkreises für das Hauptschütz (−) der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie inaktiv ist, obwohl für dieses Schütz ein Einschaltbefehl vorliegt.
2. Technische Erklärung
Mitsubishis verifiziertes Diagnosematerial beschreibt P0ADF als einen vom EV-ECU überwachten Fehler, der das negative Hauptschütz in der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie betrifft. Der Code wird konkret gesetzt, wenn die Überwachung des Erregerkreises des Hauptschützes (−) bei einem Einschaltbefehl für das Hauptschütz (−) inaktiv ist. Die vorliegenden Datenbankbelege enthalten über diese Beschreibung hinaus keine vollständige allgemeinverständliche Bezeichnung.
3. Betroffenes System
EV-ECU und Erreger-/Überwachungskreis des Hauptschützes (−) der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie.
4. Wie ernst ist dieser Code?
Durch verifizierte Belege bislang nicht festgestellt.
5. P0ADF — Mögliche Symptome
Durch verifizierte Nachweise noch nicht festgestellt.
6. P0ADF — Mögliche Ursachen
- Beschädigter Kabelbaum oder beschädigte Steckverbinder.
- Fehlfunktion des Hauptschützes (+) oder des Hauptschützes (−) in der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie.
- Fehlfunktion des EV-ECU.
7. P0ADF — Kann ich damit fahren?
Durch verifizierte Belege bislang nicht festgestellt.
8. P0ADF — Kann ich laden?
Durch verifizierte Belege bislang nicht festgestellt.
9. Sichere Maßnahmen
- Lassen Sie eine Diagnose von einer qualifizierten Mitsubishi-EV-Werkstatt durchführen.
- Versuchen Sie nicht, Arbeiten an der Hochvoltbatterie oder den Schützen selbst durchzuführen. Laut Mitsubishi-Unterlagen erfordern Arbeiten an Hochvoltsystemen eine Spannungsfreischaltung über den Service-Stecker und geeignete Schutzausrüstung.
10. P0ADF — Fehlersuche
- Das Diagnoseverfahren von Mitsubishi beginnt mit der Prüfung der Steckverbinder C-21 und C-22 der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie sowie des Steckverbinders C-111 am EV-ECU.
- Die bereitgestellten Belege bestätigen, dass der Mitsubishi-Diagnoseablauf das Löschen gespeicherter DTCs, das Betätigen des Elektromotorschalters von LOCK/OFF auf ON und kurzzeitig auf START sowie die anschließende Prüfung umfasst, ob P0ADB oder P0ADF erneut auftritt.
- Wenn P0ADB oder P0ADF erneut gespeichert wird, weist der Mitsubishi-Ablauf den Techniker an, zu Schritt 1 zurückzukehren; tritt keiner der beiden Codes erneut auf, ist die Diagnose abgeschlossen.
11. Wann Service kontaktieren?
Ja. Die Diagnose und Reparatur des Hochvoltsystems sollte von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
12. Was die Werkstatt prüfen kann
- Prüfen Sie die Steckverbinder C-21 und C-22 an der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie sowie den Steckverbinder C-111 am EV-ECU.
- Prüfen Sie die zugehörigen Kabelbäume und Steckverbinder.
- Diagnostizieren Sie die Hauptschütze der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie, einschließlich des Hauptschützes (−).
- Diagnostizieren Sie das EV-ECU.
- Löschen Sie die DTCs, betätigen Sie den Elektromotorschalter gemäß den Vorgaben von Mitsubishi und prüfen Sie, ob P0ADF erneut auftritt.
13. P0ADF — Mögliche Reparatur oder Lösung
- Durch verifizierte Belege bislang nicht festgestellt. Das bereitgestellte Material benennt Diagnosebereiche und wahrscheinliche Ursachen, enthält jedoch kein verifiziertes Reparaturergebnis für P0ADF.
14. Betroffene Fahrzeuge
Durch verifizierte Nachweise noch nicht festgestellt.
15. Zugehörige TSBs / Service-Bulletins
- Mitsubishi TSB-19-54-005, veröffentlicht am 13. März 2019, enthält verifizierte Kriterien für das Setzen von P0ADF, wahrscheinliche Ursachen und erste Diagnoseschritte.
- NHTSA-Herstellerinformation 10158410: https://static.nhtsa.gov/odi/tsbs/2019/MC-10158410-9999.pdf
- Zugehörige bereitgestellte Herstellerinformationen: TSB-19-54-003 (NHTSA 10158408) und TSB-19-54-004 (NHTSA 10158409).
16. Rückrufinformationen
- Durch verifizierte Belege bislang nicht festgestellt.
17. Offizielle Herstellerinformationen
Verifizierte Quelle: Mitsubishi-Herstellerinformation TSB-19-54-005, bei NHTSA als MC-10158410 eingereicht, veröffentlicht am 13. März 2019: https://static.nhtsa.gov/odi/tsbs/2019/MC-10158410-9999.pdf
19. P0ADF — Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet P0ADF bei einem dafür geeigneten Mitsubishi i-MiEV?
Das bedeutet, dass das EV-ECU erkannt hat, dass die Überwachung des Erregerkreises für das Hauptschütz (−) der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie inaktiv war, obwohl für dieses Schütz ein Einschaltbefehl vorlag.
Für welche Fahrzeuge ist die Anwendbarkeit belegt?
Die bereitgestellten verifizierten Angaben zur Anwendbarkeit führen Mitsubishi i-MiEV für den US-Markt der Modelljahre 2012, 2014 und 2016 auf.
Was kann P0ADF verursachen?
Mitsubishi nennt beschädigte Kabelbäume oder Steckverbinder, eine Fehlfunktion der Hauptschütze (+) oder (−) der Lithium-Ionen-Hauptantriebsbatterie sowie eine Fehlfunktion des EV-ECU als wahrscheinliche Ursachen.
Ist es mit P0ADF sicher, zu fahren oder zu laden?
Durch verifizierte Belege bislang nicht festgestellt.
Kann ich das Hochvoltsystem selbst prüfen oder reparieren?
Die verifizierten Mitsubishi-Unterlagen weisen darauf hin, dass Arbeiten an Hochvoltsystemen eine Spannungsfreischaltung über den Service-Stecker und geeignete Schutzausrüstung erfordern. Sie enthalten keine Grundlage für Anleitungen zur eigenständigen Reparatur von Hochvoltsystemen.